Samstag, 5. März 2016

Auf den Nadeln... Smooth Move

Seitdem Monika zum Summer-Shawl-Knit-Along aufgerufen hat stricke ich nahezu täglich. Die zahlreichen Ergebnisse der Teilnehmerinnen des Knit Alongs kann man bei Monika bewundern.

Ich kann kaum glauben, dass ich seit dem Knit Along an einer ausgeprägten Stricksucht leide. Und dann stricke ich auch noch Tücher oder Schals von Stephen West, von dem ich vor zwei Monaten gesagt habe, dass er mir zu bunt ist. Aber so ist das vermutlich mit Süchten: nicht so richtig nachvollziehbar und schwer sich von ihnen zu kurieren.

Während des Knit Alongs habe ich Daybreak von Stephen West fertig gestrickt und Barndom begonnen, das letzte Woche fertig geworden ist. 

Durch die scheinbar unerschöpfliche Zahl wunderschöner Anleitungen/Tücher habe ich nun Ideen für die nächsten fünf Jahre und konnte es kaum erwarten, das nächste Tuch anzuschlagen.


Es fiel mir sehr schwer, mich für eine Anleitung zu entscheiden, letztendlich habe ich aber Wolle für "Smooth Move" von Stephen West gekauft. 

Quelle: Anleitung Smooth Move pdf Dokument, 06.03.2016
Da ich von "Valentina" von Bremont noch zwei Stränge von einem nicht fertig gestellten Projekt - für eine von mir nicht umsetzbare Anleitung - sowie einen Rest von Barndom in lichtem grau (blau) zuhause hatte, mir die Wolle sehr gut gefällt und sie mit knapp 8 Euro für 50g auch noch bezahlbar ist, habe ich vier weitere Farben dazu gekauft und "Smooth Move" ebenfalls in "Valentina" angeschlagen.


Ich bin bei der zweiten Sektion und es geht voran. Im Gegensatz zu meinen Strickjacken bin ich hier relativ sicher, dass der Schal in zwei Wochen fertig sein wird. Im Moment bin ich bei Sektion zwei. Die dritte Sektion möchte ich in grün-weiß stricken.


Falls die Wolle ausgehen sollte, füge ich noch eine weitere Streifenvariante aus den Resten der ersten Sektionen ein. In der Anleitung gibt es das Tuch auch einfarbig innerhalb der drei Sektionen, selbst dort ist die dritte Sektion in zwei unterschiedlichen Farben gestrickt.

Die Form erhält das Tuch durch verkürzte Reihen und Zunahmen. Leider spricht Stephen West nur vom Wenden. Dadurch wird allerdings ein Loch erzeugt. Ich habe meine Strickbibel (Stricken. Das Standartwerk, Stephanie van der Linden) befragt und mich für japanische Wendemaschen entschieden. Dazu wird bis zum Ende gestrickt, gewendet, die erste Masche wie zum links stricken abgehoben und dann (ab der 2. Masche) normal rechts weitergestrickt. Werden die stillgelegten Maschen wieder aufgenommen, wird von oben nach unten in die Ankerschlinge der Wendemasche eingestochen, die Schlinge auf die linke Nadel gehoben und die folgende Masche mit der aufgenommenen Masche zusammengestrickt. Das sieht bei mir dann so aus:


Besonders gut gefällt mir der Rand. An ihn wird aber ein I-cord angestrickt, so dass er am Ende verschwindet.  


Für den I-cord habe ich blaue Wolle gekauft.


Ob ich den I-cord tatsächlich stricke, weiß ich noch nicht, weil mir der Abschluss bereits sehr gut gefällt. Bis zur Entscheidung bleibt mir zum Glück noch etwas Zeit.

Ich bin gespannt, ob das Strickfieber mit einer Zunahme der Tageslänge und Temperaturen abnimmt oder OB es den Sommer über anhält.

Zahlreiche andere begeisterte Strickerinnen zeigen ihre Projekte für den Monat März auf dem Blog "Maschenfein".

1 Kommentar:

  1. Das ist eine sehr schöne Farbkombi. Vor allem der Grünton begeistert mich. Schöne Wolle in Grün zu bekommen finde ich ja schwer.
    Lieber Gruß Elke

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